Die Kanalinseln, Jersey, Guernsey und Sark – Kleinode und Schmückstücke im Ärmel-Kanal

Das Hotel „Pomme d'Or“

Zwischen „Very British“ und „Savoir Vivre“!
Das Hotel „Pomme d’Or“ – Saint Helier im Herzen von Jersey

Die Kanalinseln Jersey, Guernsey und Sark gehören mit Sicherheit nicht zu den klassischen Urlaubszielen von uns Deutschen, eher zu den völlig unbekannten. Wer diese Schmuckstücke im Ärmel-Kanal noch nicht bereist hat, der sollte diese Lücke möglichst schließen. Diese Kleinode stellen eine völlig eigene und einzigartige Mischung aus englischer sowie französischer Kultur da. Einerseits eben „Very British“, andererseits „Savoir Vivre“. Beeindruckende Herrenhäuser mit prachtvollen Gärten, wie das „Seafield House“ der Familie Miles, die dem interessierten Besucher nicht verschlossen bleiben, sowie ein mildes, sonnenreiches Klima durch den Golfstrom ermöglichen hier einen wunderschönen Aufenthalt.

Jersey liegt in der Bucht von St. Malo rund 25 Kilometer von der französischen Normandieküste entfernt. Die Insel kann man bequem in nur einer Stunde Flugzeit vom Flughafen Düsseldorf aus erreichen. Wer mit dem Auto anreist, kann von St. Malo, Granville und Carteret in Frankreich die Fähre nehmen. Auf Jersey besteht natürlich Linksverkehr. Alternativ kann man auch mit dem Fahrrad die Insel erkunden.

Jersey ist die größte und bevölkerungsreichste der Kanalinseln, die nicht zu England gehören, eine eigene Währung haben, die aber dem englischen Pfund entspricht. Mit dem schleichenden Verfall des Pfunds gegenüber dem Euro im Zuge des bevorstehenden Brexits sind die Preise für uns Festlandeuropäer zuletzt deutlich gesunken.

Lange Sandstrände wie die „St. Brelade’s Bay“ prägen einerseits das Bild von Jersey und ebenso Steilküsten und Klippen. Jersey besitzt übrigens einige prächtige Surfspots, so in St. Ouen’s Bay an der Westküste, wo 2009 sogar die Europameisterschaften ausgetragen wurden.

Imposante historische Sehenswürdigkeiten haben hier aber auch ihre Spuren hinterlassen, wie das „Elizabeth Castle“, das man bei Ebbe zu Fuß erreichen kann. Oder das „Mont Orgueil Castle“, an Jerseys Ostküste, das einst zum Schutz gegen französische Eroberer angelegt wurde. Und ebenso Relikte aus der deutschen Besatzungszeit während des 2. Weltkriegs, wie die „War Tunnel“ und auch das „Channel Island Military Museum“ in einem ehemaligen deutschen Bunker errichtet. Zu den Kulturgütern zählt auch das „La Hougue Bie“, ein Hügel- oder Ganggrab, über dem eine Kapelle gebaut ist, das man erkunden kann, aber nur falls man nicht zu groß ist.

Wer sich für einen Aufenthalt auf Jersey entscheidet, der sollte die anderen Kanalinseln aber nicht außer Acht lassen. So bieten sich Ausflüge nach Guernsey und Sark per Boot an. In rund einer Stunde kann man so Guernsey von Jersey aus erreichen. Normalerweise begleiten Delfine die Überfahrt, auch Robben lassen sich in der Regel blicken. Ankunft auf Guernsey ist St. Peter Ports Hafen, einer der malerischsten Europas. In Punkto Strände und Buchten steht Guernsey übrigens seiner größeren Inselschwester, so mit der „Vazon Bay“ und der „Cobo Bay“, in nichts nach. Der rund 50 Kilometer lange Küstenwanderweg bietet einmalige Ausblicke auf das Meer und die 27 Strände und kleinen malerischen Buchten. Auch der vorgelagerten Inselfestung „Castle Cornet“ sollte man einen Besuch abstatten. Nach Sark, der autofreien Insel, braucht man mit der Fähre in der Regel 70 Minuten oder länger je nach Reisezeit. Eine Kutschfahrt rund um die kleine Insel ist ein echtes Erlebnis. Mit dem „Toast Rack“, einem von einem Trecker gezogenen Bus, kommt man auf ungewöhnliche Art vom Hafen ins nächste Dorf. Wer dagegen auf richtig Action steht, für den kann man einen Ausflug mit dem Schnellboot zu den unbewohnten Inseln von Ecréhous und Carteret empfehlen. Lohnt sich ganz sicher.

Zurück auf Jersey hat man die Qual der Wahl bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Absolut empfehlenswert ist das Hotel „Pomme d’Or“. Diese traditionsreiche Vier-Sterne Herberge im Herzen der Inselhauptstadt Saint Hellier und direkt am Yachthafen gelegen ist die richtige Adresse, um den Kronbesitz Jersey und auch den benachbarten Inseln einen Besuch abzustatten. Seit 1930 ist dieses elegante Hotel im Besitz der Familie Seymour. Idealer kann die Lage nicht sein, zu den umliegenden Bars, Pubs oder Geschäften kann man bequem schlendern. Den nächsten Sandstrand erreicht man mühelos in nur acht Gehminuten, hier badete einst schon Victor Hugo.

Das hoteleigene Restaurant „Harbour Room“ gehört mit Sicherheit zu den besten der Insel. Morgens wird ein oppulentes englisches Frühstück in Buffetform angerichtet, abends besticht der Gourmettempel durch eine reichhaltige Auswahl an feinsten Speisen. Höhepunkt der Woche aus lukullischer Sicht ist am Freitagabend das Fischbuffet, sowohl Augen- als auch Gaumenschmaus. Die Fülle an Austern, Muscheln, Lachs oder Krustentieren jeglicher Art ist beeindruckend. Und schmeckt.

Bei der Buchung des Hotel „Pomme d’Or“ sollte man aber darauf achten, dass man besser eines der 143 modern, eleganten Zimmer im „Contemporary Style“ mit der wundervollen Aussicht auf Hafen und „Liberation Square“ bekommt und nicht eines zum wenig ansprechenden Innenhof. Aber auch ohne Ausblick ist ein Aufenthalt hier empfehlenswert.

http://www.seymourhotels.com/pomme-dor-hotel/


Artikeldatum: 2. Juli 2018

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